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BIH at Charité Newsletter
Nr. 1/2021 | FEbruar Ausgabe

Liebe Leserinnen und Leser,

herzlich willkommen zu unserer ersten Newsletterausgabe in diesem Jahr!
Seit zwei Monaten befinden wir uns im Lockdown, und es werden weitere Wochen folgen! Im Lockdown wollen wir in Solidarität mit unserer Gesellschaft und auch unter dem Gesichtspunkt der globalen Gesundheit das Bestmögliche schaffen; zugleich besteht eine schwierige Situation für alle Mitarbeiter*innen, insbesondere für Familien mit Kindern im Homeschooling und für unsere internationalen Kolleg*innen, die fern von zuhause allein im Homeoffice sitzen. Trotz dieser anhaltenden Herausforderung haben unsere Wissenschaftler*innen wieder spannende Ergebnisse veröffentlicht, interessante Online-Tagungen veranstaltet und renommierte Auszeichnungen erhalten. Wir freuen uns über neue Gruppenleiter*innen, die Kooperation mit dem Deutschen Stammzellnetzwerk und unsere Kommunikationsabteilung hat einen farbenfrohen Rückblick über die Jahre des „BIH im Wandel“ 2018 bis 2020 erstellt.

Überschattet wurden die letzten Wochen vom viel zu frühen Tod von Professorin Duska Dragun, der charismatischen Leiterin unserer BIH Biomedical Innovation Academy. Wir werden sie schmerzlich vermissen und ihr ein ehrendes Andenken bewahren.

Mit herzlichen Grüßen
Ihr BIH Direktorium
Christopher Baum und Andrea Runow
 

Personalia

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Wir trauern um Professorin Duska Dragun

Professorin Duska Dragun, Direktorin der Biomedical Innovation Academy (BIA) des BIH und Leiterin der Charité BIH Clinician Scientist Programme, ist am 28. Dezember 2020 im Alter von 51 Jahren ihrer langen, schweren, tapfer ertragenen Krankheit erlegen. Bis zuletzt und selbst vom Krankenbett aus galt ihr unermüdlicher Einsatz ihrem Lebenswerk: dem Charité BIH Clinician Scientist Programm. Vor zehn Jahren hat sie das erste Clinician Scientist Programm in Berlin ins Leben gerufen und dieses über die Dekade zum „best practice“ für den deutschsprachigen Raum etabliert und kontinuierlich ausgebaut. Für das BIH, die Charité und das MDC bedeutet der Tod von Professorin Duska Dragun einen großen, schmerzhaften Verlust. Eine Gedenkseite für Professorin Dragun finden Sie hier. Wir möchten Sie herzlich dazu einladen, Ihre Worte und Gedanken in Erinnerung an Duska Dragun bis zum 28. Februar 2021 an academy@bihealth.de zu senden. Mit Ihrer Erlaubnis werden Ihre Beiträge auf der Gedenkseite für Duska Dragun veröffentlicht und in einem Büchlein für ihre Eltern, engsten Freunde und Verwandten zusammengebunden. Zudem wird zu Ehren von Professorin Dragun am 28. und 29. Mai 2021 ein Gedenksymposium ausgerichtet. Bei Fragen rund um das Kondolenzbuch oder das Gedenksymposium können Sie sich gerne an die komm. Leitung der BIA (Dr. Nathalie Huber und Dr. Iwan Meij) oder die persönliche Referentin (Alke Freese) wenden.

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Porträt Chrisopher Baum

Vorstand für den Translationsforschungsbereich der Charité

Professor Christopher Baum, Vorsitzender des BIH Direktoriums, hat zum 1. Januar 2021 das Amt des Vorstands Translationsforschungsbereich der Charité übernommen. Die Position wurde im Zuge der Integration des BIH in die Charité neu geschaffen. Der Molekularmediziner verantwortet damit im Vorstand die neue dritte Säule „Translationsforschungsbereich“ der Berliner Universitätsmedizin. 

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Porträt Christian Conrad

Christian Conrad erhält BIH Professur für Intelligent Imaging

Den Blick durchs Mikroskop werfen Forscher*innen heute oft nicht mehr selbst: Zu groß sind die Mengen an Zellen, Gewebeschnitten oder Tumorproben, als dass das menschliche Auge alles erfassen könnte. Professor Christian Conrad hatte deshalb schon früh das machine learning in das Gebiet der Bildgebung eingebracht: Mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) ist es möglich, im Hochdurchsatzverfahren Tausende von Proben und Zellen automatisch auszuwerten. Darüberhinaus eröffnet die Kombination von Mikroskopie, KI und den neuen Einzelzell-Sequenziermethoden völlig neue Möglichkeiten, die Funktion von Zellen direkt im Gewebeverband zu entschlüsseln. Zu Beginn des Jahres hat Christian Conrad die Professur für Intelligent Imaging am Digital Health Center des BIH und der Charité angetreten.

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Porträt Christian Conrad

Vier neue Forschungsgruppen für den Single Cell Fokusbereich

Das BIH, das Berliner Institut für Medizinische Systembiologie (BIMSB) des MDC und die Charité haben vor einem Jahr den gemeinsamen Forschungsfokus „Single Cell-Ansätze für die personalisierte Medizin“ gegründet. Ziel ist es, innovative Einzelzelltechnologien für klinische Fragestellungen zu nutzen. Umsetzen sollen dieses Vorhaben vier neue Nachwuchsgruppen, die nun ihre Arbeit aufgenommen haben. Das Bild zeigt die vier jungen Nachwuchsgruppenleiter*innen mit den Chairs des Single Cell Programms: Ashley Sanders, Angelika Eggert, Stefanie Grosswendt, Nikolaus Rajewsky, Leif Ludwig und Simon Haas (v.l.n.r.).

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Preise und Auszeichnungen

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Sibrand Poppema erhält Bundesverdienstorden

Der Bundesverdienstorden ist die höchste Anerkennung, die die Bundesrepublik Deutschland für Verdienste um das Gemeinwohl ausspricht. Für seine herausragende Leistung in der Förderung der deutsch-niederländischen Forschungs- und Bildungsbeziehung erhält Professor Sibrand Poppema, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des BIH und Präsident der Sunway University in Malaysia, das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.

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Porträt Anton Henssen

Der Herr der Ringe

Für die Erforschung ringförmiger DNA und deren Bedeutung bei der Entstehung kindlicher Neuroblastome ist PD Dr. Anton Henssen vom Experimental and Clinical Research Center (ECRC), einer gemeinsamen Einrichtung der Charité und des MDC mit dem Preis der Kind-Philipp-Stiftung für pädiatrisch-onkologische Forschung ausgezeichnet worden. Mit dem Preis wird einmal im Jahr die beste Arbeit deutschsprachiger Autor*innen zur Erforschung von Krebs bei Kindern ausgezeichnet. Prämiert hat die Stiftung dieses Mal eine Studie, die 2020 im Fachblatt Nature Genetics erschienen ist.

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Porträt Leif Ludwig

Auszeichnung für Leif S. Ludwig

Für seine Forschungen zum Erbgut der Kraftwerke der Zelle, den Mitochondrien, erhält Leif S. Ludwig den Hector Research Career Development Award. Dieser unterstützt besonders talentierte junge Wissenschaftler*innen auf den ersten Schritten ihrer Forscherkarriere. Leif S. Ludwig hat erst kürzlich seine Nachwuchsgruppe im Bereich des gemeinsamen Forschungsfokus „Single-Cell-Ansätze für die personalisierte Medizin“ vom BIH, dem Berliner Institut für Medizinische Systembiologie (BIMSB) des MDC und der Charité gegründet.

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Das BIH im Wandel: 2018-2020

Ab sofort steht unserer Bericht "Das BIH im Wandel" in unserer BIH Mediathek zum Download zur Verfügung steht. Er umfasst die Jahre 2018 bis 2020, in denen sich das BIH strukturell und inhaltlich weiter entwickelt hat. Der Bericht bietet einen Einblick in die vielfältigen Aktivitäten und spannenden wissenschaftlichen Erkenntnisse, die die BIH Kolleg*innen in dieser Zeit gewonnen haben. Wir wünschen viel Vergnügen bei der Lektüre. Wer den Bericht in gedruckter Form erhalten möchte, kann sich an unser Newsletterteam wenden. Bitte geben Sie als Betreff: "Jahresbericht dt. (bzw. engl.)" an und teilen Sie uns Ihre postalische Adresse für den Versand mit. Vielen Dank. Eine englische Version des Berichts wird in Kürze folgen.

Zum Download des Berichtes
 

Corona/COVID-19: Aktivitäten des BIH

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Immunüberreaktion erklärt schweren COVID-19-Verlauf

COVID-19-Patient*innen, die gleichzeitig an Bluthochdruck leiden, erkranken häufiger besonders schwer und haben dann sogar ein erhöhtes Sterberisiko. Wissenschaftler*innen vom BIH und der Charité um Irina Lehmann, Roland Eils, Ulf Landmesser und Christian Conrad fanden nun in Zusammenarbeit mit ihren Partnern in Heidelberg und Leipzig heraus, dass die Immunzellen von Patient*innen mit Bluthochdruck bereits voraktiviert sind, was unter COVID-19 massiv verstärkt wird. Dies erklärt sehr wahrscheinlich die Überreaktion des Immunsystems und den schweren Krankheitsverlauf. Bestimmte blutdrucksenkende Medikamente, die sogenannten ACE-Hemmer, könnten allerdings einen günstigen Einfluss ausüben. Sie senken nicht nur den Blutdruck, sie wirken auch der Immunhyperaktivierung entgegen. Ihre Ergebnisse haben die Wissenschaftler*innen in der Zeitschrift Nature Biotechnology veröffentlicht.

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Neues aus dem BIH

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Blasenkrebs: Wann eine Chemotherapie sinnvoll ist

Bei Patient*innen mit Blasenkrebs trägt die körpereigene Bekämpfung des Tumors durch das Immunsystem zur Wirksamkeit einer Chemotherapie bei. Ein internationales Forschungsteam um Dr. Michael Schmück-Henneresse, Wissenschaftler am BIH Center für Regenerative Therapien (BCRT), am Institut für Medizinische Immunologie und am Berlin Center for Advanced Therapies (BeCAT) der Charité, hat nun einen Weg gefunden, die Patient*innen, die von einer Chemotherapie profitieren, von denen, die es nicht tun, zu unterscheiden. Diese Erkenntnisse, die in Science Translational Medicine veröffentlicht wurde, können zur Vorhersage des Therapieerfolgs genutzt werden und könnten die Überlebensrate von Patient*innen mit Blasenkrebs erhöhen.

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Porträt Claudia Langenberg

Kleine Moleküle mit großer Wirkung

Der menschliche Organismus benötigt eine Vielzahl von kleinen Molekülen, wie etwa Zucker oder Fette, um richtig zu funktionieren. Die Zusammensetzung dieser so genannten Metaboliten und deren Zusammenspiel, der Stoffwechsel, ist dabei von Mensch zu Mensch individuell verschieden und nicht nur von äußeren Einflüssen, wie etwa der Ernährung, abhängig, sondern in bedeutendem Maß auch von natürlichen Variationen im Erbgut. In einer internationalen Studie haben Wissenschaftler*innen des BIH um Claudia Langenberg, BIH Professorin für Computational Medicine, und der Charité sowie in Großbritannien, Australien und den USA Hunderte bisher unbekannte Variationen in Genen gefunden, die die Konzentration dieser kleinen Moleküle im Blut teils drastisch beeinflussen. Ihre Ergebnisse haben die Forscher*innen nun in der Zeitschrift Nature Genetics veröffentlicht.

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Zu einem Vortrag, bei dem Claudia Langenberg über ihre Arbeit spricht
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Garant für Qualität und Zugang zu Bioproben in der Forschung

Biobanken spielen eine wichtige Rolle für die biomedizinische Forschung: Sie stellen menschliche Bioproben in hoher und vergleichbarer Qualität sowie die zugehörigen Daten schnell zur Verfügung. An der Charité ist die Dachorganisation der deutschen Biobanken angesiedelt: der German Biobank Node (GBN). Seit der Gründung im Jahr 2017 ist unter seiner Ägide ein leistungsfähiger Verbund aus 20 akademischen Partner-Biobanken entstanden: die German Biobank Alliance (GBA). Koordiniert durch den GBN harmonisieren die Partner ihr Qualitätsmanagement und vernetzen sich über eine gemeinsame IT-Infrastruktur. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die Arbeiten des GBN nun für weitere drei Jahre mit rund 3,5 Millionen Euro, davon entfallen circa 2,4 Millionen Euro auf die Charité und etwa 1,1 Millionen Euro auf die Partner-Standorte in Heidelberg und Jena. Ab 2024 wird der German Biobank Node im BIH verstetigt.

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„PopDel“ erkennt Lücken im Erbgut

Das menschliche Erbgut besteht aus insgesamt drei Milliarden Buchstaben. Dabei weicht die Reihenfolge der Bausteine zwischen zwei Menschen nur in durchschnittlich einem von 1000 Buchstaben ab. Es kommen allerdings verschiedene Variationen vor, von einzeln ausgetauschten Buchstaben bis hin zu ganzen fehlenden Abschnitten. Wissenschaftler*innen vom BIH um Birte Kehr, und vom Regensburger Centrum für Interventionelle Immunologie (RCI) haben nun in Kooperation mit isländischen Kolleg*innen eine Software entwickelt, die insbesondere große Lücken im Erbgut zuverlässig und schnell entdeckt. Ihre Ergebnisse haben die Forscher*innen nun in der Zeitschrift Nature Communications veröffentlicht.

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Logo GSCN

Stammzellforschung für die medizinische Translation

Mit dem Beginn des Jahres 2021 gingen das Deutsche Stammzellnetzwerk / German Stem Cell Network (GSCN) und das BIH eine enge Kooperation ein. Das GSCN vernetzt und fördert die Stammzellforschung in Deutschland mit dem Ziel, die Grundlagenforschung auszubauen, die Translation von Forschungsergebnissen in Therapien zu beschleunigen und die Wissenschaftler*innen der verschiedenen Forschungsbereiche zu verknüpfen. Damit treiben nun das GSCN und das BIH gemeinsam die Translation mit Hilfe von Stammzelltechnologien voran. Zu diesem Zweck haben sie die „Dialogplattform Stammzellforschung“ gegründet, welche künftig die nationale und internationale Stammzellforschung noch besser vernetzen und fördern wird.

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Neues aus der BIH Biomedical Innovation Academy

Logo BIH Academy

Feldphase der Programmevaluation erfolgreich beendet

Nachdem die qualitative und quantitative Befragung der BIH Charité (Junior) Clinician Scientists und Alumni ihm Rahmen der Programmevaluation (2020) abgeschlossen wurde, endete Anfang Januar 2021 auch die Online-Befragung der sogenannten „Kontrollgruppe“. Hierfür wurden Personen befragt, die sich in der Facharztweiterbildung befinden, die gleichzeitig habilitieren bzw. sich bereits an der Charité habilitiert haben. Die neu gewonnenen Erkenntnisse werden mit denen aus den Befragungen der BIH Charité (Junior) Clinician Scientist und Alumni gegenübergestellt. Ziel des Forschungsvorhabens ist die Optimierung der Clinician Scientist Programme für den akademischen Nachwuchs.
 

Neues vom BIH QUEST Center

Logos GRN und BIH QUEST Center

German Reproducibility Network gegründet

Acht Hauptakteure für Open Science in Deutschland haben das German Reproducibility Network (GRN) gegründet. Dieses fachübergreifende Konsortium widmet sich der Förderung von reproduzierbarer und robuster Forschung auf nationaler Ebene. Das BIH QUEST Center ist eines der Gründungsmitglieder. Das Netzwerk ist offen für weitere Mitglieder und bietet verschiedene Möglichkeiten zur Beteiligung.

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Logo BIH QUEST Center

Automatisiertes Screening von COVID-19-Preprints

Können wir Autor*innen helfen, Transparenz und Reproduzierbarkeit zu verbessern? Eine internationale Gruppe unter der Leitung vom BIH QUEST Center hat mit Hilfe von automatisierten Tools COVID-19-Preprints von bioRxiv und medRxiv auf Faktoren der Transparenz und Reproduzierbarkeit untersucht, um diese Frage zu beantworten. Öffentliche Berichte werden in hypothes.is veröffentlicht und über @SciScoreReports getwittert. Hier finden Sie die Korrespondenz der Gruppe in Nature Medicine um mehr zu erfahren.
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Verbesserung präklinischer Studien durch Replikationen

Im Idealfall bildet die präklinische Forschung die Grundlage für eine erfolgreiche Translation. Leider halten vielversprechende Ergebnisse der Realität in klinischen Einrichtungen häufig nicht stand, was die Frage aufwirft, wie man die Robustheit präklinischer Forschung verbessern kann. Eine Gruppe von Forschern am BIH QUEST Center beschreibt einen solchen Ansatz zur Steigerung der Werthaltigkeit und des Nutzens der biomedizinischen Forschung, welcher kürzlich in der Zeitschrift elife veröffentlicht wurde. Natascha Drude, Postdoktorandin am BIH QUEST Center, und ihre Co-Autoren weisen auf systematische Replikationen als entscheidendes Element für stringente und robuste Ergebnisse hin. Die Erhöhung von interner, externer und translationaler Validität während des gesamten präklinischen Forschungsprozesses wird präklinische Befunde stärken und den translationalen Erfolg fördern.

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Logos BIH QUEST und BUA

Projekt zum Forschungsdatenmanagement

Das Forschungsdatenmanagement (FDM) an der Charité wird seit dem 1. Februar 2021 im Rahmen eines von der Berlin University Alliance (BUA) finanzierten zweijährigen Projektes weiterentwickelt. Dr. Angela Ariza de Schellenberger, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am BIH QUEST Center, wird in Zusammenarbeit mit dem Prodekanat Forschung der Charité Bedarfserhebungen zum FDM durchführen und Konzepte für selbiges erarbeiten. Sie wird dabei eigene Forschungserfahrung in der Zellbiologie und Radiologie wie auch Kenntnisse des digitalen Datenmanagements einbringen. 

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Neues von BIH Innovations

Logo SPARK Europe Education und BIH Innovations

Erfolgreicher Start der SPARK Europe Webinar-Reihe

SPARK Europe bündelt seine Kräfte für die Fortbildung zum Thema Translationale Forschung und Technologietransfer. Zum ersten Mal veranstalten die europäischen SPARK-Standorte nun eine gemeinsame SPARK Europe Webinar-Reihe. Das erste Webinar fand am 19. Januar 2021 statt und war ein voller Erfolg. Insgesamt verfolgten 170 Teilnehmer*innen aus sieben europäischen Ländern das Live-Webinar.  

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Neue BIH Podcast Folge

Wie gelingt die Integration des BIH in die Charité?

Zum Jahreswechsel wurde das BIH in die Charité integriert. Diesen Prozess der Integration hat Professor Christopher Baum, Vorsitzender des BIH-Direktorums, ganz wesentlich begleitet. In unserem Podcast haben wir ihm die Frage gestellt: "Wie gelingt die Integration des BIH in die Charité?"

Zum Podcast
 

Übrigens ...

Screenshot BIH Instagram Account

Das BIH ist jetzt auch auf Instagram

Folgen Sie uns und verpassen Sie keine aktuellen Neuigkeiten aus dem BIH! Sie haben spannende Themen, die auf den BIH Instagram-Kanal sollen? Dann melden Sie sich gerne mit einer kurzen Meldung zu Ihrem Thema (max. 150 Wörter, idealerweise mit einer englischen Übersetzung) und dem zu postenden Bild per Mail bei Michelle Tuong. Wir freuen uns auf Ihren Input!

Zum BIH Instagram-Account
 

Veranstaltungen

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Aufgrund der aktuellen Lage zu Sars-CoV-2/COVID-19 finden derzeit fast alle Veranstaltungen des BIH online statt, wie im Veranstaltungskalender vermerkt. 

Wer regelmäßig einen Überblick über anstehende BIH-Veranstaltungen erhalten möchte, meldet sich bitte hier an. Vielen Dank.
 

Veranstaltungsrückblick

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Translate! 2021 - Metrics and Milestones of Success

Die Mission des BIH ist die medizinische Translation: Wie dieser oft langwierige Prozess noch besser gelingen kann und welche Erfahrungen dabei weltweit gesammelt wurden, darüber diskutierten am 25. und 26. Januar 2021 zahlreiche Expert*innen bei der Translate! 2021 – Metrics and Milestones of Success. Mehr als 1.500 virtuelle Teilnehmende aus rund 30 verschiedenen Ländern folgten dem zweitägigen Online Symposium, das vom BIH Center for Regenerative Therapies (BCRT) mit den Partnern Science Translational Medicine und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) organisiert wurde. Live aus dem Studio in Berlin-Mitte präsentierten 37 hochrangige Referent*innen in Podiumsdiskussionen sowie Expertenrunden ihre Visionen und Konsensprozesse zum Thema Translation in der Medizin. Wer die Veranstaltung verpasst hat, kann sich auf dem BIH YouTube Kanal die Aufzeichnung des Livestreams ansehen. Die Konsensuspapiere und Videovorträge aller Sprecher*innen stehen noch bis Ende März hier zur Verfügung.

Zum BIH YouTube Kanal – Livestream Tag 1 | Livestream Tag 2
Videovorträge und Konsensuspapiere – Login Translate! 2021
Porträt Sir Mark Caulfield

Online-BIH Lecture mit Sir Mark Caulfield

Am 29. Januar 2021 hielt Professor Sir Mark Caulfield MD FRCP FMedSci einen großartigen Vortrag im Rahmen unserer BIH Vortragsreihe "Frontiers in Translational Medicine – Scientific and Structural Challenges". Professor Caulfield ist Leitender Wissenschaftler bei Genomics England und Direktor des NIHR Barts Biomedical Research Centre. In unserer Online BIH Lecture sprach er über das 100.000 Genomes Project, die spannenden Möglichkeiten, die es Forscher*innen eröffnet, und wie es dadurch die medizinische Translation vorantreibt.

Zur Aufzeichnung der BIH Lecture
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Internationaler Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft

Am 11. Februar haben BIH und MDC zu einer gemeinsamen virtuellen Veranstaltung eingeladen, um zu erörtern, welche Veränderungen notwendig sind, um den Wissenschaftsbetrieb vielfältiger, gerechter und inklusiver zu gestalten. Teilnehmende aus ganz Deutschland und verschiedenen europäischen Ländern sahen in einer virtuellen Vorführung zuerst den Dokumentarfilm "Picture a Scientist", der drei Wissenschaftlerinnen porträtiert und ihre Erfahrungen mit institutioneller Diskriminierung, geschlechtsspezifischen Vorurteilen und sexueller Belästigung zeigt. Anschließend verfolgten rund 300 Gäste den inspirierenden Impulsvortrag von Professorin Marieke van den Brink (Radboud University) über eine inklusive Universität und diskutierten mit den Podiumsteilnehmerinnen - vier Wissenschaftlerinnen vom BIH, dem MDC, der Universität Sheffield (UK) und dem IDIBELL (Spanien) - über die Schwierigkeiten, mit denen Frauen im Wissenschaftssystem konfrontiert sind und wie man sie überwinden kann. Die virtuelle Veranstaltung endete mit einer interaktiven Networking-Session und war ein großer Erfolg für alle Beteiligten.

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Ausschreibungen

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BIH Charité (Junior) (Digital) Clinician Scientist Programm

Die BIH Biomedical Innovation Academy (BIA) und die Medizinische Fakultät der Charité haben ihre ersten Ausschreibungen in diesem Jahr für das renommierte BIH Charité (Junior) Clinician Scientist Programm veröffentlicht. Das Programm ist ein anerkannter, moderner Karriereweg in der akademischen Medizin, welches forschenden Ärzt*innen eine strukturierte Facharztweiterbildung mit definiertem Raum für klinische und grundlagenorientierte Forschung ermöglicht. Darüber hinaus wurde zum vierten Mal das BIH Charité (Junior) Digital Clinician Scientist Programm ausgeschrieben. Deadline für die Ausschreibungen ist der 18. März 2021.

Zu den Ausschreibungen:
BIH Charité Clinician Scientist Programm (CSP)
BIH Charité Junior Clinician Scientist Programm (JCSP)
Charité Digital Clinician Scientist Programm (DCSP)
BIH Charité Junior Digital Clinician Scientist Programm (JDCSP)

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Logo Stiftung Charité

BIH Clinical Fellows 2021

Sie sind Oberärztin oder Oberarzt an der Charité und in Ihrer Klinik oder Ihrem Institut besonders engagiert? Sie suchen nach Freiräumen für eine wissenschaftliche Vertiefung Ihrer Erfahrungen aus der Versorgung von Patient*innen? Und Sie haben eine konkrete Idee, die Sie in Ihrem ärztlichen Handeln weiterbringen wird, beispielsweise eine eigene Weiterbildung, eine Hospitation oder ein Projekt zur Vermittlung Ihres klinischen Wissens? Dann bewerben Sie sich in der neuen Auswahlrunde der Stiftung Charité!
BIH Clinical Fellows können eine Förderung von bis zu 75.000,00 Euro für ein Vorhaben erhalten, das der eigenen Weiterbildung, dem Wissensaustausch oder der Wissensvermittlung dient. Bewerben auch Sie sich bis spätestens zum 3. Mai 2021 (23.59 Uhr) bei der Stiftung Charité! Die Stiftung Charité fördert die BIH Clinical Fellows mit Mitteln aus ihrer Privaten Exzellenzinitiative Johanna Quandt.

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BIH Visiting Professors 2021

Ihre Initiative als Gastgeberin oder Gastgeber an der Charité, am BIH oder am MDC ist gefragt. Laden Sie im Zuge der neuen Ausschreibungsrunde führende Gastwissenschaftler*innen zu einer Kooperation ein und reichen Sie Ihren Antrag gemeinsam mit der oder dem möglichen BIH Visiting Professor spätestens bis zum 17. Mai 2021 (23.59 Uhr) bei der Stiftung Charité ein.
Die Stiftung Charité fördert die BIH Visiting Professors mit Mitteln aus ihrer Privaten Exzellenzinitiative Johanna Quandt.

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BIH in der Presse

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Ärzte Zeitung Online, 16.12.2020:  Seltene Erkrankungen: Auf dem Weg in ein lernendes Gesundheitswesen

Berliner Zeitung Online, 29.12.2020: Bluthochdruck: Mildern ACE-Hemmer den Verlauf einer Covid-19-Erkrankung?
 
Gesundheitsstadt Berlin, 30.12.2020: BIH wird dritte Säule der Charité

Biermann Medizin 30.12.2020: Neuer internationaler Preis für mehr Qualität in der Forschung

Ärzte Zeitung Online, 4.1.2021: Charité schärft ihr Translationsprofil

Bibliomed Manager, 4.1.2021: Kreis und Baum rücken in den Charité-Vorstand

healthcare-in-europe.com, 7.1.2021: Millionenförderung für German Biobank Node

innovations-report.de, 15.1.2021: Blasenkrebs: Wann eine Chemotherapie sinnvoll ist

gesundheit adhoc, 28.1.2021: Kleine Moleküle mit großer Wirkung

Süddeutsche Zeitung Online, 30.1.2021: "Da gibt es noch diese Studie aus Stanford ..."

MTA Dialog Online, 2.2.2021: Software „PopDel“ wertet Sequenzdaten aus

fachbuchjournal.de, 3.2.2021: German Reproducibility Network gestartet: Vertrauenswürdigkeit und Transparenz in wissenschaftlicher Forschung fördern

SWR Online, 5.2.2021: Publish or perish – Publizieren in der Wissenschaft

Tagesspiegel Background, 12.2.2021: Keine Frage der Individuen
 
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