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Liebe Leserinnen und Leser,
wie entsteht aus Ordnung plötzlich Chaos – und warum kann genau das Krebs begünstigen? In unserer kommenden Ausgabe werfen wir einen Blick ins Innere des Lymphknotens und zeigen, wie fein abgestimmte Immunstrukturen aus dem Takt geraten – mit weitreichenden Folgen bei der Entstehung aggressiver Lymphome. Neue Einzelzell- und Raumanalysen liefern dabei faszinierende Einblicke in ein bislang verborgenes Geschehen. Doch nicht nur biologische Systeme brauchen Struktur: Auch in der Datenanalyse entscheidet sie über Erkenntnis oder Unsicherheit. Wir sprechen mit Sven Olaf Twardziok über eine innovative Plattform, die Genomanalysen skalierbar, reproduzierbar und institutionsübergreifend nutzbar macht – und damit einen wichtigen Schritt hin zu verlässlicherer biomedizinischer Forschung. Außerdem erinnern wir an spannende Fördermöglichkeiten: von einem der höchstdotierten Preise für Forschungsqualität bis hin zu internationalen Austauschprogrammen und Projektförderungen, die neue Ideen gezielt voranbringen.
Herzliche Grüße Ihr BIH-Newsletter-Team
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© BIH | Marc-Andrea Bärtsch, Felix Czernilofsky (Med-V UKHD)
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Bei aggressiven Lymphomen programmieren Entzündungsbotenstoffe die „Dirigenten“ des Immunsystems um – deshalb bricht die Struktur der Lymphknoten zusammen. Diesen Prozess hat ein Team um Simon Haas (BIH, Max Delbrück Center, Queen Mary University of London) erstmals mit Einzelzell- und räumlichen Analysen entschlüsselt, berichten sie in Nature Cancer. Zur Pressemitteilung Zur Publikation
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Neues von Charité BIH Innovation (CBI)
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Ausgründungen sind ein etablierter Ansatz zur Translation von Arbeitsergebnissen aus der Forschung in die Anwendung. Doch wie gelingt ein erfolgreiches Spin-off? Charité BIH Innovation (CBI) stellt dafür einen umfassenden Leitfaden zur Verfügung, der den Ausgründungsprozess von der Ideenphase bis zu Nachgründungphase transparent beschreibt und bestehende Richtlinien zusammenfasst. Mehr erfahren
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© Mareike Voß | WordCloud AI
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Biomedizinische Datenanalysen sind oft schwer reproduzierbar und nur mit erheblichem Aufwand auf größere Datenmengen übertragbar. Ein Team um Dr. Sven Olaf Twardziok am BIH hat zusammen mit einem Team vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) mit WESkit ein System entwickelt, das komplexe Analyse-Workflows automatisiert und das auf offenen Standards basiert. Dadurch entstand eine skalierbare und interoperable Lösung, die hochdurchsatzfähige Genomanalysen über Institutionsgrenzen hinweg ermöglicht. Zum Interview Zur Publikation
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© BIH | Janek Haus, AG Scholl
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Vom 8.–10. April fand das 15. Symposium der Jungen Physiolog*innen ( JP2026) statt. Die " Jungen Physiologen“ sind ein Nachwuchsnetzwerk der Deutschen Physiologischen Gesellschaft (DPG), das sich für die Interessen junger Forscher*innen in der Physiologie einsetzt. Jedes Jahr organisieren sie ihr jährliches Symposium an einem anderen Ort in Deutschland – dieses Jahr wurde es von Mitgliedern der AG Scholl (BIH) und dem Institut für Translationale Physiologie (Charité) organisiert. Das JP2026 hat Studierende, Doktoranden und Postdocs aus Deutschland und dem Ausland zu drei Tagen voller aktueller Forschung, lebhafter Diskussionen und Networking zusammengebracht. Alle 176 Teilnehmenden aus 17 Ländern präsentierten aktiv ihre Forschung. Vier Keynotes aus Berlin, Prag, Zürich und Aarhus komplettierten das Programm. Mehr erfahren
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© BIH | BIH Biomedical Innovation Academy
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Mit einem gelungenen Kick-Off- und Networking-Event in Berlin am 26. März 2026 ist die zweite Kohorte des nationalen Translationalen Tandem-Programms für gen- und zellbasierte Therapien (nTTP-GCT) erfolgreich in die zweijährige Förderung gestartet. Die zwölf neuen Geförderten kommen aus Tübingen, Heidelberg, Greifswald, Hannover und Berlin. Gemeinsam mit Fellows der ersten Kohorte nutzten sie die Gelegenheit zum persönlichen Austausch, knüpften wertvolle Kontakte und setzten erste Impulse für ihre gemeinsame Förderperiode. Damit ist der Grundstein für eine enge Zusammenarbeit und nachhaltige Vernetzung im Programm gelegt. Mehr erfahren und zur Bildergalerie
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Alle BIH Veranstaltungen finden Sie in unserem Veranstaltungskalender. Wer regelmäßig einen Überblick über anstehende BIH-Veranstaltungen erhalten möchte, meldet sich bitte hier an. Vielen Dank.
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Der mit 350.000 Euro dotierte Einstein Foundation Award for Promoting Quality in Research in Kooperation mit dem BIH QUEST Center for Responsible Research lädt wieder zu Bewerbungen und Nominierungen ein. Die Ausschreibung für diesen internationalen Preis steht allen Forscher*innen, Forschungsgruppen, Institutionen, Organisationen und Nachwuchswissenschaftler*innen offen, deren Arbeit dazu beiträgt, die Qualität, Transparenz und Reproduzierbarkeit von Wissenschaft und Forschung grundlegend zu verbessern. Bewerbungen können bis zum 30. April 2026 (22:00 Uhr, UTC) eingereicht werden. Die Preisträger*innen werden Ende des Jahres bekannt gegeben. Mehr erfahren
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© Charité_I_Janine_Oswald
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Die Stiftung Charité fördert gemeinsam mit der BIH Biomedical Innovation Academy (BIA) den internationalen wissenschaftlichen Austausch von BIH Charité (Junior) (Digital) (Advanced) Clinician Scientists mithilfe von Internationalisierungs-Grants. Das Förderformat wurde gemeinsam mit der Stiftung Charité entwickelt und die Grants werden von der Stiftung Charité finanziert. Die Bewerbung im Rahmen der Ausschreibung für 2026-1 ist bis zum 20. Mai 2026 ausschließlich online über das BIH Antrags- und Berichtsportal möglich. Voraussetzung für die Bewerbung ist eine aktuelle Förderung (Stichtag: 20.05.2026) im BIH Charité (Junior) (Digital) (Advanced) Clinician Scientist Programm. Zur Ausschreibung
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Die Stiftung Charité fördert mit ihrer Projekt- und Veranstaltungsförderung gezielt Vorhaben der Charité – Universitätsmedizin Berlin aus dem gesamten Spektrum ihres Stiftungszwecks. Anträge sind aus allen Bereichen der Lebenswissenschaften und der Universitätsmedizin möglich, von Forschung und Lehre über Gesundheitsversorgung bis hin zu Wissens- und Technologietransfer. Die Förderung bietet eine niedrigschwellige Möglichkeit, inhaltlich und zeitlich klar abgegrenzte Vorhaben frühzeitig und initial zu unterstützen. Die maximal mögliche Fördersumme ist dabei begrenzt. Es sind die folgenden Auswahlrunden mit den jeweiligen Fristen zu beachten. Mehr über die Ausschreibung erfahren
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Ausgewählte Presse-Beiträge
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