| |
Liebe Leserinnen und Leser,
unsere Mai-Ausgabe bündelt Einblicke in aktuelle Projekte aus unserem Ökosystem. Darüber hinaus beleuchtet sie die verschiedenen Treiber, mit denen Fortschritt entsteht: bessere Daten, neue Therapien und gezielte Förder- und Austauschformate. So verbessert ein neues Modell des BIH und der Queen Mary University of London die Vorhersage von Folgeerkrankungen bei Übergewicht deutlich über den BMI hinaus und eröffnet neue Ansätze für Prävention und Versorgung. Auch die weltweit größte Studie zur Genetik von Blutproteinen, an der das BIH maßgeblich beteiligt ist, liefert neue Erkenntnisse über Krankheitsmechanismen und mögliche Ansatzpunkte für Präzisionsmedizin sowie die gezielte Weiterentwicklung bestehender Therapien. Mit unserer Förderung eines CAAR-T-Zellprojekts an der Charité – Universitätsmedizin Berlin und dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen rücken zudem neuartige Therapieoptionen für neurologische Autoimmunerkrankungen näher an die Anwendung. Außerdem freuen wir uns über Auszeichnungen für unsere Wissenschaftler*innen und geben u.a. Einblicke in den Girls’ Day am BIH und die DMEA 2026.
Viel Freude bei der Lektüre wünscht Ihr BIH-Newsletter-Team
|
|
|
|
|
|
|
© Adobe Stock / #605698382
|
|
Wissenschaftler*innen des BIH und des Precision Healthcare University Research Institutes der Queen Mary University of London haben in Zusammenarbeit mit 118 Forschenden aus 89 Institutionen weltweit die größte Studie zur genetischen Regulation von >1.000 Proteinen aus unserem Blut geleitet. Die gewonnenen Daten bieten enormes Potenzial und könnten das Verständnis verschiedenster Krankheiten sowie deren Behandlungsmöglichkeiten grundlegend verändern. Die Studie wurde kürzlich in Cell veröffentlicht. Zur Pressemitteilung Zur Publikation
|
|
|
Forschende des BIH und der Queen Mary University of London haben ein Modell aus 20 Gesundheitswerten erstellt, das vorhersagen kann, welche Menschen mit Übergewicht oder Adipositas das größte Risiko haben, 18 verschiedene Komplikationen wie Typ-2-Diabetes, Herzerkrankungen oder Nierenerkrankungen zu entwickeln. Die Forschenden veröffentlichten ihre Ergebnisse kürzlich in der Fachzeitschrift Nature Medicine. Zur Pressemitteilung Zur Publikation
|
|
|
|
|
|
© Adobe Stock / #194866772
|
|
Das BIH fördert mit 1,65 Millionen Euro ein Team von Forschenden der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) über die SPARK-BIH Projektförderung im Rahmen der Nationalen Strategie für gen- und zellbasierte Therapien. Damit soll die Entwicklung und GMP-konforme Produktion von CAAR-T-Zellen zur Behandlung neurologischer Autoimmunerkrankungen wie MOGAD, Myasthenia gravis oder IgLON5-Syndrom vorangetrieben werden, um Patient*innen zukünftig effektivere und zielgenauere Behandlungsoptionen zur Verfügung zu stellen. Zur Pressemitteilung Zur Nationalen Strategie für Gen- und zellbasierte Therapien
|
|
|
Wenn sich im Juni Forschende, Start-ups und Investoren aus der internationalen Life-Science-Szene auf der bio:cap in Berlin treffen, ist das BIH maßgeblich an dem neuen Konferenzformat beteiligt. Die bio:cap wurde gemeinsam vom BIH, der Charité – Universitätsmedizin Berlin, der Messe Berlin und dem Hasso-Plattner-Institut ins Leben gerufen. Das BIH bringt sich aktiv in die inhaltliche Ausrichtung und Programmgestaltung ein und stärkt so den Austausch zwischen Wissenschaft, Unternehmertum und Kapital. Zur Pressemitteilung der Charité
|
|
|
© GPGE e.V.
Dr. Milad Rezvani, Studienleiter und Alumnus des BIH Charité Clinician Scientist Programms „Excellence-Track“, ist mit dem Wissenschaftspreis 2026 der Gesellschaft für Pädiatrische Gastroenterologie und Ernährung (GPGE) ausgezeichnet worden. Die Preisverleihung fand im Rahmen der diesjährigen GPGE-Jahrestagung am 18. April statt. Wir gratulieren herzlich! Mehr erfahren
|
|
© Wiebke Peitz | Charité
Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina nimmt Professorin Claudia Langenberg, Leitung der Forschungsgruppe Computational Medicine am Berlin Institute of Health in der Charité (BIH) und Direktorin des Precision Healthcare University Research Institute (PHURI) an der Queen Mary University of London, in die Klasse II für Lebenswissenschaften auf. Herzlichen Glückwunsch! Mehr erfahren
|
|
Neues aus der AG Stammzelldynamiken und Mitochondriale Genomik
|
|
|
Einzelzellforschung liefert neue Einblicke in mtDNA-Mutationen
In Nature Communications haben Wissenschaftler*innen der AG Stammzelldynamiken und Mitochondriale Genomik kürzlich über die Entwicklung eines Einzelzell-Ansatzes zur Quantifizierung der mitochondrialen DNA-(mtDNA)-Mutationslast und somatischen Mosaizität berichtet. Die Analysen zeigen eine ausgeprägte Zell-zu-Zell-Heterogenität der mtDNA-Mutationslandschaften sowie Hinweise auf negative Selektion gegen pathogene Varianten und liefern damit neue Einblicke in die mitochondriale Genetik. Zur Publikation
|
|
Neues von der BIH Biomedical Innovation Academy und Charité BIH Innovation
|
|
|
|
© LimeSky | Adobe Stock
Der neue „Innovation Compact“-Workshop von Charité BIH Innovation (CBI) und BIH Biomedical Innovation Academy (BIA) vermittelt in nur drei Stunden praxisnahes Basiswissen zum Technologietransfer mit wertvollen Einblicken in Themen wie Innovationen, Intellectual Property (IP) und Verwertung. Das Angebot richtet sich an Mitarbeitende aus Forschung, Klinik und Verwaltung von Charité und BIH und kann ab sofort bei den Kolleg*innen von CBI angefragt werden. Mehr erfahren
|
|
© Pixabay
Die BIH Biomedical Innovation Academy (BIA) hat im Februar 2026 ein neues Antrags- und Berichtsportal gelauncht. Nach erfolgreicher Pilotphase wird die Plattform nun für das gesamte Fördermanagement genutzt – von der Antragstellung bis zur Berichterstattung. Das neue Portal bietet eine moderne und benutzerfreundliche Umgebung und steht allen Bereichen des BIH als Service zur Verfügung. Interessierte können sich an portal@bih-charite.de wenden. Zum Antrags- und Berichtsportal
|
|
|
|
|
© BIH | Konstantin Börner
|
|
Das BIH lud im Rahmen des „Dialog an Deck“ zu einer Podiumsdiskussion auf die MS Wissenschaft ein. Vor der Kulisse des Berliner Schiffbauerdamms diskutierten Expert*innen aus Forschung, Medizin und Gesellschaft am 8. Mai gemeinsam mit dem Publikum über Chancen, Herausforderungen und ethische Fragen rund um Gen- und Zelltherapien. Im Fokus: Wie bringen wir medizinischen Fortschritt schnell, sicher und fair in die Versorgung? Klar wurde: Zukunftsmedizin braucht Dialog, Verantwortung und gerechten Zugang. Mehr erfahren und zur Bildergalerie
|
|
|
Drei intensive und inspirierende Tage auf der DMEA (21.–23. April) liegen hinter dem BIH – geprägt von spannenden Gesprächen, neuen Impulsen und einem klaren Blick auf die Zukunft des Health-Tech-Marktes. Das BIH war in diesem Jahr erneut stark vertreten: Mehrere Arbeitsgruppen präsentierten ihre aktuellen Projekte, gaben Einblicke in ihre Forschung und knüpften wertvolle Kontakte zu bestehenden und neuen Partnern. Mehr erfahren
|
|
|
Am 23. April 2026 öffneten insgesamt elf Forschungsgruppen ihre Türen, um Schülerinnen aus ganz Berlin spannende Einblicke in ihre Arbeit zu ermöglichen. Rund 120 Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren waren am BIH und an der Charité – Universitätsmedizin Berlin zu Gast und konnten die vielfältige Welt der biomedizinischen und translationalen Forschung hautnah erleben. Mehr erfahren und zur Fotogallerie
|
|
|
Alle BIH Veranstaltungen finden Sie in unserem Veranstaltungskalender. Wer regelmäßig einen Überblick über anstehende BIH-Veranstaltungen erhalten möchte, meldet sich bitte hier an. Vielen Dank.
|
|
|
In der neuesten Folge von „AskDifferent“, der Podcast-Reihe der Einstein Stiftung erklärt Maximilian Sprang, Preisträger des Einstein Foundation Early Career Award, warum scheinbar überzeugende Genomdaten oft nicht reproduzierbar sind. Er zeigt, wie technische Fehler als biologische Entdeckungen erscheinen können, welche Folgen das für Patient*innen und Präzisionsmedizin hat – und wie sein Team solche Fehler erkennt, gezielt simuliert und so die Genomforschung zuverlässiger macht, ohne „unordentliche“ Daten vorschnell zu verwerfen. Zum Podcast
|
|
Die diesjährige Ausschreibung des BIH Digital Health Accelerator-Programms ist live. Das strukturierte Programm unterstützt Charité/BIH-Mitarbeitende bei der Entwicklung von Digital Health-Lösungen für die medizinische Anwendung und den Gesundheitsmarkt. Bewerbungsfrist ist der 19. Juni 2026. Mehr erfahren
|
|
|
|
|
|
© Stiftung Charité, Andreas Süß
|
|
Freiräume für klinische Leistungsträgerinnen und Leistungsträger: Die Stiftung Charité unterstützt erfahrene und klinisch engagierte Oberärztinnen und Oberärzte bei der Umsetzung praxisorientierter Projekte der Weiterbildung, Hospitation oder des klinischen Wissenstransfers durch geschützte Zeiten („protected time“). Neu in dieser Ausschreibungsrunde: Im Rahmen eines Pilotansatzes ist das Programm erstmals auch für erfahrene Fachärztinnen und Fachärzte geöffnet. Bewerbungsfrist ist der 1. Juli 2026, 13.00 Uhr. Mehr erfahren
|
|
|
|
|
© JJ Ying (Unsplash), bearbeitet mit ChatGPT
|
|
Wissenschaftler*innen und Kliniker*innen des BIH und der Charité aller Karrierestufen sind eingeladen, Anträge für translationale Projekte einzureichen. Weitere Informationen zu den Auswahlkriterien sowie zum Einreichungs- und Auswahlverfahren finden Sie auf der SPARK-BIH-Webseite. Bewerbungsfrist ist Montag, der 6. Juli 2026 (14:00 Uhr MEZ). Mehr erfahren
|
|
|
Mit dem Preis werden herausragende Teamleistungen auf dem Gebiet der medizinischen Grundlagenforschung sowie der klinischen oder translationalen Forschung im Bereich der Hochschulmedizin gewürdigt. Ziel der mit 25.000 Euro dotierten Auszeichnung ist die Stärkung der Forschung in der Universitätsmedizin am Wissenschaftsstandort Deutschland. Über die Vergabe des Preises entscheidet eine Jury aus Vertreter*innen der Universitätsmedizin, der Patient*inneninteressen, der Industrie sowie von Institutionen aus dem universitären Forschungsumfeld. Bewerbungen können bis zum 10. Juli 2026 eingereicht werden. Zur Ausschreibung
|
|
|
Der 19. Eva Luise Köhler Forschungspreis für Seltene Erkrankungen wird am 23. April 2027 in Berlin verliehen. Bewerbungen können bis zum 12. Juli 2026 um 24 Uhr eingereicht werden. Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert und richtet sich an Forschende aller Karrierestufen, die innovative, wissenschaftlich herausragende Projekte sowohl aus der Grundlagenforschung als auch der translationalen Forschung zu Seltenen Erkrankungen würdigen. Mehr erfahren
|
|
|
Wer sich für Open Science engagiert, kann Teil der wachsenden Open Science Ambassador-Gruppe werden und das Thema an Fakultäten, Instituten oder Exzellenzclustern gemeinsam mit Partnerinnen der BR50 vertreten. Das Programm der Berlin University Alliance bietet Anerkennung, finanzielle Unterstützung und ein multidisziplinäres Netzwerk; Bewerbungen sind bis zum 29. Mai 2026 möglich. Mehr erfahren
|
Im Rahmen der Exzellenzstrategie will die Berlin University Alliance die Verbindung von (Spitzen-) Forschung und Lehre stärken. Mit dem Format der X-Student Research Groups werden Forschungsprojekte gefördert, in denen Nachwuchswissenschaftler*innen und Studierende gemeinsam forschen. Einreichungen sind bis zum 31. Mai 2026 (23:59 Uhr MEZ) möglich. Mehr erfahren
|
|
Ausgewählte Presse-Beiträge
|
|
|
|
|
|